Heimatkreis Neustettin

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Version 4.15.03
Letzte Überarbeitung am:
13. Januar 2024
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Gedenkstein Eutin
 

Heimatmuseum

Heimatmuseum
des Kreises Neustettin
in Pommern.
 
Früher am

 


Schlossplatz 1


23701 Eutin

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Eingang zum Heimatmuseum (im ehemaligen Marstall des Eutiner Schlosses)
Die Kirchenecke im Heimatmuseum
So stand es auf dem Schild neben dem Eingang zu unserem Museum in 23701 Eutin, Schlossplatz 1. Dieses Museum wurde am 21. Februar 1992 festlich eröffnet vom Bürgermeister unserer Patenstadt, Herrn Grimm, und vom Kreispräsidenten unseres Patenkreises Ostholstein, Herrn Dr. Berg. Gäste von der schleswig-holsteinischen Landesregierung waren der Sozialminister, Herr Jansen, und sein Stellvertreter, Herr Dr. Zillmann. Aus der alten Heimat Neustettin, dem heute polnischen Szczecinek, waren der Bürgermeister, Herr Golinski, und der Leiter des Regionalmuseums, Herr Dudż, der Einladung gefolgt.

Eingeladen hatten der Heimatkreisausschuss Neustettin  und der Neustettiner Kreisverband e.V., beide geleitet von dem Vorsitzenden, Herrn Ulrich Schreiber aus Rendsburg. Seine Vaterstadt ist Neustettin.
 
Nachdem mit öffentlichen Mitteln dieser Teil des ehemaligen Marstalls renoviert worden war, hatte Ulrich Schreiber in mühevoller und akribischer Arbeit von ihm und anderen ehemaligen Neustettinern aus Stadt und Kreis Gesammeltes aufgearbeitet und geordnet, hatte es auf Schautafeln festgemacht, in Vitrinen (z.T. selbst gezimmert) eingestellt und an den Wänden angebracht. Dies alles präsentierte sich am Eröffnungstag im hellen Lichte gut platzierter Lampen, strahlte selbst und ließ die Mienen der Festgesellschaft aufleuchten.
Wegen Umbau-Maßnahmen der Schloss-Terrassen hatten wir zum Ende August 2018 die Kündigung für die Räumlichkeiten unseres Neustettiner Heimatmuseums erhalten.
 
Das Museum und seine Besucher wurden betreut durch:
Otto Below (aus Thurow)
Margot und Herbert Nöske (aus Ratzebuhr)
Gudrun Wölk (Vorfahren aus Osterfelde, Kreis Neustettin)
Rita Kennel (Vorfahren aus dem Kreis Belgard - Schivelbein)
Nachdem allgemein bekannt geworden war, dass das Museum geschlossen werden muss,
schnellten die Besucherzahlen in die Höhe. Frau Kennel hat mit großem Engagement in vielen
Sonderöffnungen allen Interessierten einen letzten Besuch ermöglicht.
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Das Heimatmuseum zeigte in zwei Räumen, im Vorraum und im Aufgang alte Landkarten, Postkarten, aktuelle Fotos fast aller Kirchen aus dem Kreis, einige Holzmodelle dieser Kirchen, stimmungsvolle Landschaftsbilder, Gerätschaften aus Haushalt und Landwirtschaft.
 
Eine besondere Ecke war dem früheren Fürstin-Hedwig-Gymnasium vorbehalten. Hier wurde die Geschichte der Schule dargestellt. Urkunden, Publikationen und Bilder belegen die Bedeutung dieser Anstalt.
 
Dies alles stellte Ulrich Schreiber seinen Gästen vor, erläuterte es, um ihnen so unsere verlorene pommersche Heimat nahe zu bringen.
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Seitdem waren viele weitere Ausstellungsstücke hinzugekommen. In Aufrufen in der ‚Pommerschen Zeitung’ und in ‚Mein Neustettiner Land’ wurden die Leser um weitere Exponate gebeten, auch um Chroniken und Pläne der einzelnen Orte. So war dieses Museum jetzt auch ein Archiv, in dem der Interessierte Auskünfte über fast jeden Ort im Kreis Neustettin erhalten konnte. Dies alles hatte in hervorragender Weise dazu gedient, dem Besucher ein Bild des deutschen Pommerns zu vermitteln und konnte z.B. bei Familienforschungen wesentliche Hilfe bieten.
 
Seit mehreren Jahren beherbergten wir etwa 600 Briefe und Postkarten, von uns bezeichnet als Gefangenenpost. Diese wurde ab 1944 von deutschen, gefangenen Soldaten aus vielen Kriegsgebieten an Angehörige in Neustettin oder im Kreis gerichtet und hat ihre Empfänger infolge der Kriegsereignisse – Einnahme Neustettins und des Kreises durch die Rote Armee und das polnische Heer – nicht mehr erreicht. Mit manchmal kriminalistischem Spürsinn hatten wir schon einige Briefe und Postkarten Angehörigen zustellen können – nach 60 Jahren Postweg! Viele dieser Briefe warten noch darauf. Sollten Sie daran interessiert sein, fordern Sie bei uns bitte eine Liste dieser Gefangenenpost an.
Über einen Besuch freuten wir uns immer sehr, war es auch nur zur Orientierung. Wir wussten, wirklich Interessierte kamen wieder und ließen sich dann ausgiebig Zeit. Für viele Urlauber z.B. war bei einem Ostholstein-Aufenthalt ein Museums- Besuch bei uns in Eutin zur Regel geworden.
Kreispräsident Dr. Berg, Sozialminister Jansen, Bürgermeister Golinski (Szczecinek),  Ulrich Schreiber und Ehrenkreispräsident Prühs
Bürgermeister Grimm, Ulrich Schreiber und Ehrenkreispräsident Prühs
Bilder aus der Kreisstadt Neustettin
Bilder aus Bärwalde
(gestiftet von Heinz Figura)
Exponate aus der alten Heimat

Liebe Freunde der Stadt und des Landkreises Neustettin.


 
Nach über 26 Jahren mußten wir unser "Neustettiner-Heimatmuseum" am Schloßplatz 1 in Eutin leider schließen.
Am
Samstag, den 30. Juni 2018 um 14:00 Uhr
fand in den Museumsräumen
am Schloßplatz 1 in Eutin die Abschiedsveranstaltung

"Das Neustettiner Heimatmuseum wird verabschiedet"

statt.


 
Das Programm der Abschiedsveranstaltung:

Kleine Museumsführung durch Frau R. Kennel.
Dr. W.  Kesslers Vortrag "Abschied vom Museum - Ende der Erinnerung?".
Abschlußworte Frau G. Reinstrom am "Neustettiner Gedenkstein" vor dem Eutiner Schloß.
 
Anmeldungen/Anfragen konnten an Frau Gesine Reinstrom, Tel. 04731 - 5234
e-mail g-j.reinstrom@t-online.de gerichtet werden.

 
Viele Besucher haben die letzten Möglichkeiten für einen Besuch genutzt
und behalten unser Museum wohl in guter Erinnerung.
Wir bedanken uns ganz herzlich für euer Interesse und eure so zahlreichen Besuche in unserem Heimat-Museum.

Die schwere Frage war: "Wohin mit all den Erinnerungsstücken an die alte Heimat"?
 
Wir glauben, gute Lösungen gefunden zu haben.


 
Bitte klicken Sie bei Interesse am Verbleib auf den unter dieser Information befindlichen Button
und sehen sich den Verbleib unserer Exponate gerne an.

Wo sind unsere Exponate untergekommen?
Bitte hier anklicken.

 

Hier ist ein letzter virtueller Besuch zur Erinnerung an unser ehemaliges
"Heimatmuseum Neustettin im Eutiner Schloss" möglich.
 
Durch anklicken laden sie den etwa 30minütigen Film bei Youtube und können ihn dort anschauen.
Viele schöne Erinnerungen an Neustettin wünschen wir.


 
Zurück kommen Sie ganz einfach durch schließen der Youtube-Seite.

 

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